civiform
CIVIFORM, Italien, ist ein erfolgreiches Zentrum, das seit seiner Gründung im Jahr 1955 zahlreichen jungen Menschen, die nach Abschluss einer dreijährigen Berufsausbildung auf den Arbeitsmarkt möchten, berufliche Weiterbildungskurse anbietet. Civiform hat sich auf die Fahnen geschrieben, jungen Menschen eine qualifizierte Weiterbildung zur Verfügung zu stellen, um ihnen für den Arbeitsmarkt den Erwerb angemessener betrieblicher und technischer Fertigkeiten zu ermöglichen. Über die Jahre hat die Organisation ihr Angebot ausweitet und hat sich ebenfalls zu einem innovativen Zentrum in der fortdauernden Weiterbildung von Erwachsenen etabliert. Hinsichtlich der fortgesetzten Erst- und Weiterbildung für Erwachsene bietet Civiform Kurse zur Basisqualifizierung, spezifische Nach-Diplom-Kurse sowie Postgraduiertenkurse, Auffrischungskurse, Weiterbildungskurse zur beruflichen Umschulung von Arbeitern in prekären Situationen an. Darüber hinaus führt Civiform Praktika zur Ermöglichung einer schrittweisen Eingliederung junger Menschen und Erwachsener in den Arbeitsmarkt durch. Seit dem Jahr 2007 arbeitet Civiform im Rahmen einer aktiven Beschäftigungspolitik und hat in dieser Hinsicht zu einem Ausbau der beruflichen Fertigkeiten zahlloser Arbeiter in prekären Situationen beigetragen, um diese dazu zu befähigen, sich neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu erschließen. Das Engagement der Civiform im sozialen Bereich zeigt sich darin, dass sie über die Jahre hinweg für Immigranten, die sich in Leben in Italien Schwierigkeiten gegenübersehen, unablässig italienische Sprachkurse des Niveaus L2 und eine Berufsausbildung zur Verfügung stellt. Darüber hinaus sieht sich die Civiform der Weiterbildung benachteiligter und beeinträchtigter Menschen verpflichtet, die auf Sozialdienstleistungen und Vereinigungen angewiesen sind, die sich um die schwächsten Bevölkerungsgruppen kümmern.

Regione FVG logo
Die italienische autonome Region Friuli Venezia Guilla ist eine regionale Behörde im Nordosten Italiens, die auch für die Ausbildung junger Menschen in ihrer Region zuständig ist. Insbesondere die Abteilung Direzione Centrale Lavoro Formazione, Commercio e Pari Opportunità erfüllt in dieser Hinsicht verschiedene Aufgaben:
- Einführung neuer, bewährter Methoden, um die Ausbildungsstrukturen kontinuierlich zu verbessern;
- Koordination verschiedener regionaler Akteure;
- Koordination sowie Überwachung der verschiedenen Programme, die auf regionaler Ebene durchgeführt werden;
- Zusammenarbeit mit Schulen;
- Durchsetzung von Regulierungen, insbesondere mit Bezug auf das Thema Diskriminierung.

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Die italienische SCUOLA CENTRALE FORMAZIONE (SCF) ist eine gemeinnützige Gesellschaft, in der sich 45 Organisationen vereinen, die etwa 100 berufsbildende Zentren leiten, die sich wiederum auf 10 Regionen in Nord-, Mittel- und Süditalien befinden. Die SCF bietet ihren verbundenen Organisationen vornehmlich eine repräsentative Unterstützung und eine wirksame Koordination mit einem spezifischen Interesse an Methodiken, Evaluationen, Innovationen und dem Transfer von Best Practice-Methoden an. Die SCF ist gemäß dem Gesetz Nr. 40/87 vom Arbeitsministerium als ein Ausbildungsverbund anerkannt. Dies führt zu einer nationalen Finanzierung, die alljährlich durch die Regierung auf der Basis einer Reihe von Indikatoren finanziert wird. 2012 setzten die Mitglieder der SCF mit einer Belegschaft von insgesamt 1.600 Beschäftigten mehr als 13 Millionen Stunden in der Erstausbildung und Weiterbildung (an das Arbeitsministerium gesendete Daten) für etwa 23.500 jugendliche und erwachsene Auszubildende durch. Die vornehmlichen Betätigungsfelder der verbundenen Partner: Beratung; Berufsausbildung für junge Menschen im Alter von 14-17 Jahren, die noch der Schulpflicht unterliegen; für Erwachsene, für Arbeiter und Arbeitslose; gezielte Programme für Menschen mit Beeinträchtigung und benachteiligte Personengruppen (Beratung, Unterstützung, Training und Aktivierungsmaßnahmen), Ausbildung und Lehre, Arbeitserfahrungen, Aktivierungsmaßnahmen, Arbeitsvermittlung, Sprachkurse für MigrantInnen, Kulturvermittlung und so weiter. Als Verbund ist es vornehmliche Aufgabe der SCF, ihre verbundenen Mitglieder zu fördern, vorrangig durch Innovation, Mitarbeiterschulung, Transfer von Best Practice und Verbreitung. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind selbstverständlich eng mit den Tätigkeiten und Maßnahmen unserer Mitglieder verbunden und unter diesen bilden Jugendliche einen besonderen Schwerpunkt.

ecc
ETUDES ET CHANTIERS CORSICA (ECC), Frankreich, ist eine nach dem Gesetz aus dem Jahr 1901 aktive und im Jahr 1955 gegründete gemeinnützige Gesellschaft, die auf Korsika ansässig ist. Diese Gesellschaft erforscht und entwickelt vor Ort Wirtschaftsinitiativen, die Integration durch wirtschaftliche Tätigkeit, Aus- und Fortbildung von Männern und Frauen, Jugendlichen und Erwachsenen fördert, sei es in ländlichen Regionen oder in der Stadt. Sie beschäftigt sich mit der Integration durch wirtschaftliche Aktivität, Ausbildungsprojekten für Jugendliche und Erwachsene, Berufsbegleitung für Arbeitssuchende, regionalen Projekte in ländlichen Regionen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit städtischer Politik stehen, und schickt und empfängt Freiwillige in internationalen Workcamps für junge Freiwillige. Die Projekte der ECC sind Bestandteil globaler Projekte zur Entwicklung vor Ort. Das ECC hat sich zum Ziel gesetzt, Ausbildung im Rahmen einer "Learning by doing"-Pädagogik durchzuführen, also einer Mischen aus "Unterricht" und "Resultaten", die in die Bereiche Berufsausbildung oder Integration durch wirtschaftliche Aktivität aufgeteilt werden können. Das Ziel besteht darin, Jugendliche zu einer sozialen und beruflichen Reintegration zu befähigen. Unsere Teams setzen die "Learning by doing"-Methode als Alternative zum Schulabbruch ein, sie organisieren Camps, in denen ein Werteaustausch stattfindet, Solidarität mit und Respekt anderen Menschen/Schwierigkeiten gegenüber vermittelt wird, dies unter Einsatz einer wirksamen Pädagogik, der aktiven und konkreten Teilnahme eines jeden in der Umwandlung von Lebensräumen.

cjd
Das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands gemeinnütziger e. V. (CJD) ist eines der größten Bildungsunternehmen in Deutschland. Es bietet jährlich 155.000 jungen und erwachsenen Menschen Orientierung und Zukunftschancen. Sie werden von 9.500 hauptamtlichen und vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden an über 150 Standorten gefördert, begleitet und ausgebildet. Grundlage ist das christliche Menschenbild mit der Vision „Keiner darf verloren gehen!“. Als Chancengeber unterstützt das CJD durch seine Angebote Menschen mit sozialen und physischen Förderbedarfen. Dies umfasst beispielsweise berufliche Vorbereitung und Ausbildung von Menschen mit Förderbedarfen, Integrationsunterstützung für junge Migranten, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen oder Unterstützung für gefährdete Jugendliche. Mit über 50 Schulen in Deutschland – die CJD Christophorusschulen – ist das CJD zudem Deutschlands größte private Organisation zur Unterstützung von Schulen. Zudem gehören Kindergärten und Tagespflege mit flexiblen Zeiten und zusätzlichen Unterstützungsmöglichkeiten zu den Angeboten des CJD. Grundlage ihrer Arbeit ist das christliche Menschenbild. Daraus leitet das CJD eine Pädagogik ab, die den Menschen ganzheitlich sieht. Die dem CJD Anvertrauten sollen nicht nur eine schulische und berufliche Perspektive gewinnen, sondern ihre Persönlichkeit entwickeln können. Religionspädagogik, Sport- und Gesundheitspädagogik, Musische Bildung sowie Politische Bildung fördern daher Körper, Geist und Seele. Diese Persönlichkeitsbildung dient nicht allein der Freizeitgestaltung, sondern hilft vor allem den jungen Menschen, fit zu werden fürs Leben. Das CJD Frechen ist Teil des CJDs und arbeitet in der Region von NRW Süd in der beruflichen Bildung und sozialen Rehabilitation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

bfi
Das österreichische Berufsförderungsinstitut BFI ist eine in Oberösterreich ansässige Aus- und Weiterbildungseinrichtung, die den Erfordernissen des Arbeitsmarktes des 21. Jahrhunderts entspricht. Das BFI hat sich in sämtlichen Bereichen des Wiedereinstiegs in den Arbeitsmarkt, dem zweiten Bildungsweg und der beruflichen Qualifizierung im Gesundheits- und Sozialwesen sowie in weiteren Dienstleistungsbereichen zum Marktführer entwickelt. Es bietet ein integriertes Servicespektrum im Bereich der Aus- und Fortbildung und deckt sämtliche Ausbildungsebenen - einschließlich Hochschulabschlüssen - für im Berufsumfeld ab und bietet einzelnen Teilnehmern an Fortbildungskursen wie Seminaren und Organisationen, Unternehmen und speziellen Interessenvereinigungen einen wesentlichen Vorteil. Das BFI Oberösterreich bietet berufliche Aus- und Weiterbildung in zahlreichen Kontexten an. Die Bildungsmaßnahmen konzentrieren sich vornehmlich auf Ausbildungsmaßnahmen zur (Re-) Integration von Arbeitslosen oder beeinträchtigten Menschen in den Arbeitsmarkt. Die entsprechenden Bildungs- und Berufsabschlussmaßnehmen werden in enger Zusammenarbeit mit dem österreichischen Arbeitsmarktservice (AMS) und Unternehmen entwickelt und organisiert. Das BFI OÖ bietet auch die Chance, den zweiten Bildungsweg in allen Stufen des Bildungssystems einzuschlagen – von berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen bis hin zu einem Fernstudium an einer Fachhochschule. Das vorrangige Ziel unserer Projekte für SchulabbrecherInnen besteht darin, ihnen Perspektiven zu bieten und sie wieder in das offizielle Bildungssystem zurückzuführen bzw. sie dahingehend zu bestärken, den zweiten Bildungsweg einzuschlagen. Die meisten unserer Programme finanziert der Arbeitsmarktservice oder die Regional- bzw. Bundesregierung – zumeist unterstützt durch eine Ko-Förderung durch die Europäische Union.

IOŠ PULA, Kroatien, ist eine öffentliche berufsbildende Regelsekundarschule in der westkroatischen Region Istrien am Adriatischen Meer. Istrien ist die erfolgreichste kroatische Region, in der der Tourismus, der Schiffsbau, Industrie und Landwirtschaft florieren. Studierende der IOŠ sind junge Menschen zwischen 15 und 18 Jahren und Erwachsene in zahlreichen Programmen der beruflichen Bildung. Die Schule bietet dreijährige Berufsausbildungsprogramme in den Bereichen Bauingenieurwesen, Schiffsbau, Maschinenbau und Elektrotechnik an, die auf eine mehr als 65jährige Tradition zurückblicken können. Das vorrangige Ziel besteht darin, Kindern eine hochwertige Bildung und fachmännische Berufsausbildung zu bieten und sie unmittelbar auf den Arbeitsplatz vorzubereiten. Praktika werden in Zusammenarbeit mit der Industrie, kleinen und mittelständischen Unternehmen, Gewerben und anderen Unternehmen in unserer Region durchgeführt. Neben der fachlichen Ausbildung nimmt die Schule seit 2006 an EU-Projekten teil. Heute hat die Schule 150 ordentliche Studierende und 30 Lehrkräfte und Trainer

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Die kroatische REGION ISTRIEN ist Teil einer regionalen Selbstverwaltung in Kroatien. An ihrer Spitze steht der Regionalpräfekt sowie drei stellvertretende Präfekten. Mit 41 Ratsmitgliedern stellt die Regionalversammlung das Vertretungsorgan. Verwaltungsorgane der Region Istrien sind Verwaltungsabteilungen und die Dienste der Region, die zur Durchführung von Arbeiten im Bereich der Selbstverwaltung der Region entstanden. Gegenwärtig gibt es 11 Verwaltungsabteilungen, die in verschiedenen Städten in Istrien und im Einklang mit dem Prinzip der Dezentralisierung ansässig sind. Ausgestattet sind die Verwaltungsabteilungen mit der gängigen Büroeinrichtung, wie Computern, Druckern, Faxgeräten; einige verfügen im Rahmen ihrer Arbeit über eine spezifische Ausstattung. Die Region Istrien hat 173 Angestellte, 123 davon haben einen Hochschulabschluss. Die Belegschaft ist gut ausgebildet und beschäftigt sich mit der fortdauernden Aus- und Weiterbildung über die Generationen hinweg und mit der Umsetzung internationaler Projekte. Die Region Istrien kann als Partner eine bedeutende Erfahrung in internationalem Projektmanagement vorweisen: sie gewährleistet die Entwicklung regelmäßiger Maßnahmen, der Einhaltung des Arbeits- und Zeitplanes und der Leitung der grenzüberschreitenden Partnerschaft. Hinsichtlich des projektspezifischen Inhalts beschäftigt sich der öffentliche Dienst der Region Istrien tagtäglich mit den ortsansässigen Schulen. Dies gewährleistet eine konkrete und qualifizierte Teilnahme, zielgerichtete Trainingsmaßnahmen und Workshops sowie eine gute Perspektive zur Nachhaltigkeit im Sinne einer tatsächlichen Reproduktion von Verwaltungsmodellen und -werkzeugen (insgesamt oder in Teilen) in der üblichen Regionalpolitik.

ivda
IES VALLE DE ALLER, Spanien, ist ansässig in Moreda de Aller, im Süden Asturiens. Dies ist vornehmlich eine Bergbauregion, die von der Kohle- und Industriekrise stark getroffen wurde. Vor nicht allzu langer Zeit gab es noch drei bedeutende Kohleminen: San Antonio, Santiago und San Jorge. Heute wird nur noch in der Aller Pit gearbeitet. Eine Folge dessen war eine Vorruhestandsregelung (mit 44 Jahren). Das Ergebnis ist, dass zahlreiche Frühpensionäre in andere Regionen Asturiens gezogen sind und sich die Bevölkerungszahl im Aller Tal somit verringert hat. 1992 gab es zwei weiterführende Schulen mit 1.500 Jugendlichen. Heute besteht nur noch eine Sekundarschule 321 Schülerinnen und Schülern. Der Großteil des Bezirks ist eine einzigartige Bergregion, die Touristen unvergleichbare Besonderheiten bietet; aus eben jenem Grund führt die Schule, neben der Sekundarstufe und der Handelsschule, auch eine Kochausbildung durchführt. Die Schule hat in den zehn Jahren zuvor Erfahrungen in europäischen Projekten gesammelt. Dieses Projekt beinhaltet Möglichkeiten zum Austausch von Erfahrungen über die traditionellen Grenzen hinweg. Ein Teil des Projekts besteht darin, die Motivation der Schülerinnen und Schüler zu stärken und somit Jugendliche zu höheren und weiteren Schulabschlüssen zu bewegen, Maßnahmen zur Prävention und frühen Intervention im Kampf gegen einen vorzeitigen Schulabbruch zu erstellen und zu fördern, um die Ziele der Europa 2020 Richtlinien zu erfüllen (Reduzierung der Schulabbruchquote auf unter 10%), Modifizierung/Verbesserung der politischen Richtlinien durch die Aufnahme wirksamer Präventions- und Interventionsmaßnahmen gegen einen frühen Schulabbruch in bereits bestehende Curricula / Maßnahmenprogramme, das Schul- wie Berufsausbildungssystem attraktiver zu gestalten. Der Schwerpunkt liegt auf metakognitiven Fertigkeiten, indem Jugendliche nicht nur den individuellen Lernprozess, sondern auch die Gruppenmaßnahmen bewerten.

Die MEDIZINISCHE SCHULE PULA, Kroatien, wurde 1956 gegründet. 1993 begann die Medizinische Schule Pula ihre Programme für Physiotherapeuten, Krankenschwestern und Medizinische Techniker. Das 1996 war für die Schule von Bedeutung, da sie die Zulassung zu ihrem Ausbildungsprogramm zum Rettungsassistenten erhielt. 2008 erhielt die Schule zudem eine weitere Zulassung, die zur Ausbildung von Physiotherapeuten. 2010 folgte die Zulassung zur Ausbildung von Studierenden zur professionellen Krankenschwester / Medizinischem Techniker. Die Schule hat 54 Angestellte und unterrichtet 305 Studierende in zwei pädagogischen Programmen: Krankenschwester / Medizinischer Techniker und Physiotherapeuten. Die 305 Studierenden teilen sich auf 12 unterschiedliche Klassen auf. Unter der Leitung der Agentur für Berufs- und Erwachsenenbildung nimmt die Schule mit unterschiedlichen Projekten alljährlich an Nationalen Treffen medizinischer Schulen in Kroatien teil. Unsere Schule betreut zwei Projekte im Gesundheitswesen in Istrien, "Moving to health" und "Palliativmedizin", sie kooperiert mit und führt Maßnahmen mit unterschiedlichen Organisationen durch und präsentiert die Projektmaßnahmen auf weitere Schultreffen. 2012 nahm die Schule als Partner am Projekt "Enhancing the School Curricula" mit dem Ziel teil, einen gesunden Lebensstil zu fördern (Förderprogramm: Modernization of school curricula in VET schools in line with the changing needs of the labor market/economy 2012. – 2014.) und ist gegenwärtig Partner einer europäischen Projektschule, in der Erfahrungen gesammelt werden und die auf ein höheres Qualitätsniveau für ihre Studierenden abzielt.